Ein Rezept kommt vorab per Mail, die Bewilligung muss eingeholt werden, das Präparat ist nicht lagernd, jemand wartet auf einen Rückruf. Vier Schritte, drei Systeme, und der Zwischenstand kennt nur eine Person. Wenn die frei hat, beginnt jemand von vorn.
Sie öffnen morgens die Liste. Sieben offene Vorgänge, davon drei mit Ihnen als zuständiger Person. Bei jedem steht, was fehlt: eine Bewilligung eingereicht und noch offen, eine Ware eingetroffen und Rückruf fällig, eine Rückfrage an eine Ärztin ohne Antwort seit Dienstag. Sie arbeiten die Liste ab, statt sich zu erinnern, was zu tun war.
Was Sie laden, wenn Sie einen Vorgang öffnen
Für die PKA ist Kontext das, was zum Fall gehört und sonst in vier Ablagen liegt.
Das vorab geschickte Rezept als Anhang, direkt am Vorgang
Der Bewilligungsstand mit Datum und Person, kassenunabhängig dokumentiert
Was mit der Kundin oder der Ärztin besprochen wurde
Die nächste fällige Aufgabe und wer sie übernommen hat
Was dadurch wegfällt
Das Suchen im Postfach nach dem Rezeptanhang. Der Zettel, der bei jemandem liegt, der frei hat. Die Frage an die Kollegin, ob sie schon bestellt hat. Und der Anruf einer Kundin, die zum dritten Mal nachfragt, weil sie nichts gehört hat.
Die Eingabe bleibt klein
Notiz sprechen oder tippen, Foto anhängen, Haken setzen. Mehr ist es nicht. Der Rest entsteht aus dem, was ohnehin hereinkommt. Ihre Warenwirtschaft und die Kassenportale bleiben unverändert, dort arbeiten Sie weiter wie bisher.
Häufige Fragen
Müssen wir Bestellungen jetzt doppelt erfassen?+
Nein. Die Bestellung läuft weiterhin über Ihre Warenwirtschaft. Am Vorgang steht der Kundenkontakt: wer wartet worauf, was wurde zugesagt, wer ruft zurück.
Was passiert mit Vorgängen, für die niemand zuständig ist?+
Sie landen an der Tara und sind dort sichtbar. Es gibt keinen Zustand, in dem etwas offen ist und sich niemand zuständig fühlt.