Vorbestellungen sind der Ort, an dem gute Apotheken Kundschaft verlieren. Nicht durch Fehler in der Sache, sondern weil der Rückruf ausbleibt. Die Ware liegt im Fach, die Notiz liegt bei jemandem, der frei hat, und die Kundin ruft nach vier Tagen selbst an.
Eine Vorbestellung entsteht meistens mündlich, an der Tara oder am Telefon. Sie kann als kurze Notiz erfasst werden, gesprochen oder getippt, mit Name, Präparat und Rufnummer. Daraus wird ein Vorgang mit zwei Aufgaben: bestellen und zurückrufen. Die zweite Aufgabe wird erst fällig, wenn die erste erledigt ist.
Nichts hängt an einer Person
Wenn die Kollegin, die die Bestellung aufgenommen hat, im Krankenstand ist, ändert das nichts. Der Vorgang liegt sichtbar in der Liste, mit allem, was besprochen wurde. Ist niemand zugewiesen, liegt er an der Tara.
Wiederkehrende Bestellungen erkennen
Wenn dieselbe Person alle acht Wochen dasselbe Präparat vorbestellt, ist das im Vorgangsverlauf sichtbar. Daraus lässt sich eine Erinnerung oder eine dauerhafte Vormerkung machen. Das ist der Punkt, an dem Nachverfolgung von Entlastung zu Kundenbindung wird.
Was nicht automatisiert wird
Der Assistent bestellt nicht selbstständig. Er bereitet vor, was bestellt werden müsste, und legt es dem Einkauf zur Freigabe vor. Vollautomatische Warenbeschaffung ist ausdrücklich nicht das Versprechen dieses Produkts.
Häufige Fragen
Muss jemand die Vorbestellung doppelt erfassen, in der Warenwirtschaft und hier?+
Die Bestellung selbst läuft weiterhin über Ihre Warenwirtschaft. Hier liegt der Kundenkontakt: wer wartet worauf, was wurde zugesagt, wer ruft zurück.
Können wir Kundinnen per SMS oder Mail benachrichtigen?+
Ja, sofern eine Einwilligung vorliegt. Der Text wird vorbereitet und von einer Person freigegeben, bevor er hinausgeht.