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Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Gesammelt aus Erstgesprächen mit Apotheken. Wenn Ihre Frage fehlt, schreiben Sie uns an office@kheepu.com.
Zum Produkt allgemein
Müssen wir unsere Warenwirtschaft ablösen?
Nein. AIT2, die Bestellung beim Großhandel und Ihre Kassenanbindung bleiben unverändert. TaraConcierge legt sich über die Kommunikation und verbindet, was schon da ist.
Spricht dann eine Maschine mit unseren Kundinnen?
Nur wenn Sie es wollen. Wir haben einen Telefonassistenten in einer Apotheke wieder abgeschaltet, weil die Kundschaft die künstliche Stimme abgelehnt hat. Sie legen pro Zeitfenster fest, ob der Assistent spricht, nur mitschreibt oder ganz stumm bleibt.
Ist das mit Gesundheitsdaten überhaupt zulässig?
Die Verarbeitung läuft in einer eigenen Instanz in der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Protokollierung. Gespeichert wird nur, was der Vorgang braucht. Pharmazeutische Entscheidungen trifft weiterhin ausschließlich Ihr Fachpersonal.
Wer soll das im Team bedienen? Wir tippen nichts ein.
Das ist der Punkt. Notiz sprechen oder tippen, Foto anhängen, Haken setzen. Der Rest entsteht aus dem, was ohnehin hereinkommt.
Ist das nicht wieder ein Ablagesystem, in dem alles liegen bleibt?
Ein Vorgang wandert nicht in eine Warteschlange. Er geht an eine Person mit Namen, und wenn niemand zuständig ist, an die Tara. Offen bleibt nichts unbemerkt.
Wie lange dauert die Einführung?
Der erste Kanal läuft in wenigen Wochen. Wir starten mit dem Posteingang oder dem Telefon und bauen von dort aus, nicht umgekehrt.
Was kostet das?
Das hängt von Teamgröße und Kanälen ab. Wir nennen den Preis im Erstgespräch, nachdem wir wissen, womit Sie beginnen. Die Analyse ist über KMU.DIGITAL förderfähig.
KI-Telefonassistent für die Apotheke
Merken unsere Kundinnen und Kunden, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, und das soll auch so sein. Der Assistent sagt zu Beginn, dass er ein Assistent ist und aufnimmt, worum es geht. Verdeckte Sprachbots sind im Gesundheitsbereich ein Vertrauensproblem und rechtlich heikel.
Funktioniert das mit unserer bestehenden Telefonanlage?
In der Regel ja. Entscheidend ist, wie die Rufumleitung konfiguriert werden kann. Wir klären das vor dem Start mit Ihrem Anbieter, weil genau daran ein früheres Projekt gescheitert ist.
Kann der Assistent sagen, ob etwas lagernd ist?
Das setzt eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft voraus und ist nicht Teil des Einstiegs. Ohne Anbindung nimmt er die Frage auf und erzeugt eine Rückrufaufgabe.
Achtzig E-Mails am Tag, und drei davon sind wichtig
Werden E-Mails automatisch beantwortet?
Nur wenn Sie das ausdrücklich freigeben, und dann nur für klar abgegrenzte Standardfälle wie Öffnungszeiten. Alles andere wird vorbereitet und von einem Menschen abgeschickt.
Was passiert mit Rezepten, die per Mail kommen?
Sie werden als eigene Kategorie erkannt und mit erhöhter Priorität zum Vorgang. Der Anhang bleibt am Vorgang, sodass niemand im Postfach danach sucht.
Bleibt Outlook erhalten?
Ja. Die Klassifizierung setzt auf Ihrem bestehenden Postfach auf. Sie wechseln nicht den Mailclient.
Bereitschaftsdienst, der am nächsten Morgen noch nachvollziehbar ist
Woher kommen die Bereitschaftsdaten?
Aus Ihrem eigenen Dienstplan, ergänzt um die regionale Bereitschaftsliste. Beides wird hinterlegt und steuert Ansage und Zuständigkeit.
Bekommt das Team nachts Benachrichtigungen?
Nur wer im Dienst ist. Alle anderen sehen die Vorgänge am nächsten Arbeitstag in der Liste.
Funktioniert das auch ohne Telefonassistent?
Ja. Der Dienstkalender und die Vorgangsliste funktionieren unabhängig davon, ob der Assistent am Telefon aktiv ist.
Rezept vorab, Bewilligung offen, Kundin wartet
Ersetzt das die Bewilligung über das Kassenportal?
Nein. Sie bewilligen weiterhin dort, wo Sie es heute tun. Der Vorgang hält fest, in welchem Stand die Sache ist und wer dran ist.
Dürfen Rezeptdaten überhaupt so verarbeitet werden?
Die Verarbeitung läuft in einer eigenen Instanz in der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Protokollierung und Löschkonzept. Gespeichert wird, was für den Vorgang notwendig ist.
Die Ware ist da. Weiß es auch die Kundin?
Muss jemand die Vorbestellung doppelt erfassen, in der Warenwirtschaft und hier?
Die Bestellung selbst läuft weiterhin über Ihre Warenwirtschaft. Hier liegt der Kundenkontakt: wer wartet worauf, was wurde zugesagt, wer ruft zurück.
Können wir Kundinnen per SMS oder Mail benachrichtigen?
Ja, sofern eine Einwilligung vorliegt. Der Text wird vorbereitet und von einer Person freigegeben, bevor er hinausgeht.
Ein Assistent, der Pantoprazol schreiben kann
Ist das eine offizielle Integration mit dem BASG?
Nein. Wir nutzen öffentlich bereitgestellte Register. Eine Partnerschaft oder eine Freigabe durch das BASG ist damit nicht verbunden.
Funktioniert das auch in Deutschland?
Die Systematik ist übertragbar, die Datenquelle ist eine andere. Für den Start liegt der Fokus auf Österreich.
Wenn die Verständigung sonst am Beipackzettel endet
Ersetzt die Übersetzung eine Beratung?
Nein. Sie überträgt, was Ihr Fachpersonal sagt. Die Beratung selbst und ihre Verantwortung bleiben bei der Pharmazeutin oder dem Pharmazeuten.
Welche Sprachen sind möglich?
Die gängigen europäischen Sprachen sowie Türkisch, Arabisch und Ukrainisch. Welche Sprachen bei Ihnen tatsächlich gebraucht werden, klären wir im Erstgespräch.
Wer macht das jetzt eigentlich?
Sieht die Leitung, wer wie schnell arbeitet?
Die Auswertung zielt auf vermeidbare Arbeit, nicht auf Personenüberwachung. Was auswertbar ist und wer es sieht, wird vor dem Start festgelegt, sinnvollerweise gemeinsam mit dem Team.
Was passiert mit einer Aufgabe, die niemand annimmt?
Sie fällt an die Tara zurück und ist dort sichtbar. Sie verschwindet nicht in einer Sammelmailbox.
Dreihundert Angebotsmails, und keiner weiß, was gerade in Aktion ist
Funktioniert das mit allen Lieferanten?
Mit den gängigen Großhändlern und Herstellern zuverlässig, weil deren Aussendungen einer wiederkehrenden Struktur folgen. Bei ungewöhnlichen Formaten wird die Mail als Angebot erkannt, aber weniger detailliert ausgelesen.
Sehen wir auch, ob sich eine Aktion damals gelohnt hat?
Sobald Abverkaufsdaten angebunden sind, ja. Ohne diese Anbindung sehen Sie die Konditionen und deren Verlauf, nicht die Marge.
Landen Angebotsmails dann noch im Postfach?
Sie bleiben erhalten, verlassen aber den Arbeitsweg. Gelöscht wird nichts.
Empfehlungen, die Ihr Team überstimmen kann
Ist das eine Personalauswertung?
Nein. Die Auswertung zielt auf Abläufe, nicht auf Personen. Was ausgewertet wird und wer es sieht, wird vor dem Start festgelegt, sinnvollerweise gemeinsam mit dem Team.
Wie lange dauert es, bis Empfehlungen brauchbar sind?
Für wiederkehrende Fragen genügen wenige Wochen. Für Bevorratungsvorschläge braucht es einen Zeitraum, der die Saison mit abbildet.
Ersetzt das eine Warenwirtschaftsauswertung?
Nein. Die Warenwirtschaft weiß, was verkauft wurde. Diese Auswertung weiß, wonach gefragt wurde und was daran nicht funktioniert hat. Das ist die Lücke dazwischen.
Mehr Zeit für den Menschen an der Tara
Lässt sich die gewonnene Zeit beziffern?
Nach einigen Wochen Betrieb ja, weil sichtbar wird, wie viele Vorgänge ohne Nacharbeit erledigt wurden und wie oft weitergegeben werden musste. Vorher wären es erfundene Zahlen.
Übersetzung dort, wo das Gespräch stattfindet
Braucht es dafür eine eigene App?
Nein. Es läuft im Browser des Diensthandys und am Desktop. Auf dem Startbildschirm lässt es sich wie eine App ablegen.
Dürfen wir das bei Gesundheitsthemen einsetzen?
Die Übersetzung überträgt, was Ihr Fachpersonal sagt. Sie ersetzt keine Beratung und trifft keine fachliche Aussage. Die Verantwortung bleibt bei der Pharmazeutin oder dem Pharmazeuten.
Welche Sprachen?
Die gängigen europäischen Sprachen sowie Türkisch, Arabisch und Ukrainisch. Welche Sprachen bei Ihnen tatsächlich gebraucht werden, klären wir im Erstgespräch.
Was eine Vorgangsplattform ist, und was sie nicht ist
Ist das nicht einfach ein anderes Wort für Ticketsystem?
Nein. Ein Ticket ist ein abzuschließender Einzelfall in einer Warteschlange. Ein Vorgang ist die Klammer über mehrere Kanäle und über Zeit, mit einer namentlich zuständigen Person und einem Abschluss durch Entscheidung.
Brauchen wir dann noch ein CRM?
Wenn Sie eines haben und damit arbeiten, behalten Sie es. Die Vorgangsplattform ersetzt es nicht, sie füllt die Lücke zwischen Kommunikation und Erledigung.
KI in der Apotheke: was heute geht und was nicht
Woran merkt man, dass ein Anbieter zu viel verspricht?
An zwei Signalen: wenn tiefe Integration in die Warenwirtschaft schon zum Start zugesagt wird, und wenn niemand benennen kann, was das System ausdrücklich nicht tut.
Muss man mit KI anfangen, um mitzukommen?
Nein. Anfangen sollte man dort, wo täglich Zeit verloren geht. In den meisten Apotheken ist das der Posteingang, und dort ist KI Mittel, nicht Zweck.
Gesundheitsdaten, KI und die Frage, was zulässig ist
Dürfen Rezeptbilder überhaupt in so einem System liegen?
Mit Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitungsvertrag, Zugriffsbeschränkung und Löschkonzept ja. Ohne diese Voraussetzungen nein, unabhängig vom Anbieter.
Reicht es, wenn der Anbieter Server in der EU angibt?
Nein. Entscheidend ist zusätzlich, wer administrativen Zugriff hat, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind und ob Daten in Modelltraining fließen.
Brauchen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung?
Bei umfangreicher Verarbeitung von Gesundheitsdaten häufig ja. Das klärt Ihre Datenschutzbeauftragte. Wir liefern die technischen Angaben, die dafür nötig sind.
Warum das Telefon in der Apotheke so teuer ist
Ist eine Warteschleife mit Ansage sinnvoll?
Nur kurz und nur mit brauchbarem Inhalt, also Öffnungszeiten und Bereitschaft. Musik und Werbung verlängern gefühlt die Wartezeit.
Sollen wir das Telefon in Stoßzeiten ganz abschalten?
Davon würden wir abraten. Besser ist, aufzunehmen statt nicht abzuheben, und verlässlich zurückzurufen.
Bereitschaftsdienst: was digital tatsächlich hilft
Woher bekommen wir die regionale Bereitschaftsliste?
Über die zuständige Landesgeschäftsstelle beziehungsweise die veröffentlichten Dienstlisten. Wir hinterlegen sie zusammen mit Ihrem eigenen Dienstplan.
Kann die Ansage automatisch umschalten?
Ja, gesteuert über Öffnungszeiten, Feiertage und Dienstwechsel. Genau dafür ist der hinterlegte Kalender da.
Wo man in der Apotheke sinnvollerweise anfängt
Brauchen wir zuerst eine neue Warenwirtschaft?
In aller Regel nicht. Ein Wechsel ist ein großes Projekt mit hohem Risiko. Die Kommunikation lässt sich unabhängig davon verbessern.
Was, wenn das Team nicht mitzieht?
Dann war der Einstieg zu groß gewählt. Beginnen Sie mit etwas, das jemandem sofort Arbeit abnimmt, ohne dass er etwas Neues lernen muss. Der Posteingang erfüllt das meistens.