Funktion

Rezept vorab, Bewilligung offen, Kundin wartet

Ein Rezept kommt vorab per Mail, die Bewilligung muss eingeholt werden, das Präparat ist nicht lagernd, die Kundin wartet auf einen Rückruf. Dieser Ablauf berührt drei Systeme und mindestens zwei Personen, und er ist der klassische Fall, bei dem etwas liegen bleibt, weil der Zwischenstand nur eine Person kennt.

Der Fall bleibt zusammen

Das vorab geschickte Rezept, die Bewilligungsanfrage, die Antwort der Kasse, die Bestellung und der Rückruf gehören zu einem Vorgang. Sie liegen nicht in vier Ablagen. Wer den Vorgang öffnet, sieht den Stand, ohne jemanden zu fragen.

Mehrere Kassenportale, ein Arbeitsweg

Jede Kasse hat ihr eigenes Portal und ihre eigene Logik. Wir lösen das nicht dadurch, dass wir uns in diese Portale einklinken, sondern dadurch, dass der Stand am Vorgang dokumentiert ist: eingereicht, offen, bewilligt, abgelehnt, mit Datum und Person. Das ist weniger, als sich mancher wünscht, aber es ist der Teil, der ohne Integrationsprojekt sofort funktioniert.

Alternativen dokumentieren

Wenn ein Präparat nicht verfügbar ist und eine gleichwertige Lösung gesucht wird, entsteht Arbeit, die kaum jemand festhält. Im Vorgang steht, was geprüft und was mit der Ärztin besprochen wurde. Ein Jahr später ist das noch auffindbar, über den Namen oder das Präparat.

Rückruf ist eine Aufgabe, kein Vorsatz

Der Rückruf nach Wareneingang ist eine Aufgabe mit zuständiger Person und Fälligkeit. Er ist erledigt, wenn jemand ihn bestätigt hat. Nicht, wenn jemand daran gedacht hat.

Häufige Fragen

Ersetzt das die Bewilligung über das Kassenportal?

Nein. Sie bewilligen weiterhin dort, wo Sie es heute tun. Der Vorgang hält fest, in welchem Stand die Sache ist und wer dran ist.

Dürfen Rezeptdaten überhaupt so verarbeitet werden?

Die Verarbeitung läuft in einer eigenen Instanz in der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Protokollierung und Löschkonzept. Gespeichert wird, was für den Vorgang notwendig ist.

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