Woraus die Auswertung entsteht
Nicht aus zusätzlicher Erfassung, sondern aus dem, was ohnehin in den Vorgängen steht: wonach gefragt wurde, was nicht verfügbar war, wie oft zurückgerufen werden musste, welche Wege ein Fall genommen hat.
Funktion
Jede Apotheke sammelt täglich Signale, die niemand auswertet, weil sie in Gesprächen und Zetteln verschwinden. Wenn dieselbe Frage in einer Woche zwanzigmal kommt, ist das eine Information. Wenn eine Vorbestellung regelmäßig dasselbe Präparat betrifft, ebenfalls. Sichtbar wird das erst, wenn die Vorgänge an einem Ort liegen.
Nicht aus zusätzlicher Erfassung, sondern aus dem, was ohnehin in den Vorgängen steht: wonach gefragt wurde, was nicht verfügbar war, wie oft zurückgerufen werden musste, welche Wege ein Fall genommen hat.
Die Vorschläge sind bewusst konkret und immer mit der Begründung versehen, aus der sie entstanden sind.
Der interessanteste Teil der Auswertung ist nicht, was zu tun ist, sondern was gar nicht hätte anfallen müssen. Arbeit, die nur entstanden ist, weil unklar war, wer zuständig ist, taucht in keiner Statistik auf. Über Kategorien und Verläufe wird sie sichtbar und lässt sich abstellen.
Jede Empfehlung ist ein Vorschlag mit Herkunft. Er kann angenommen, verändert oder abgelehnt werden, und die Ablehnung ist kein Fehler, sondern eine Information. Ein System, das in der Apotheke selbstständig handelt, wäre weder fachlich noch rechtlich vertretbar.
Nein. Die Auswertung zielt auf Abläufe, nicht auf Personen. Was ausgewertet wird und wer es sieht, wird vor dem Start festgelegt, sinnvollerweise gemeinsam mit dem Team.
Für wiederkehrende Fragen genügen wenige Wochen. Für Bevorratungsvorschläge braucht es einen Zeitraum, der die Saison mit abbildet.
Nein. Die Warenwirtschaft weiß, was verkauft wurde. Diese Auswertung weiß, wonach gefragt wurde und was daran nicht funktioniert hat. Das ist die Lücke dazwischen.
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Aktionen aus Lieferantenmails werden ausgelesen, verglichen und abrufbar. Die Bestellentscheidung bleibt beim Einkauf.
Werbung raus, Kundenanfragen zum Vorgang. Die Klassifizierung läuft seit 2025 im Tagesbetrieb einer öffentlichen Apotheke.
Aufgaben gehen an eine Person mit Namen, nicht in eine Warteschlange. Ohne Zuständigkeit landen sie an der Tara.