Funktion

Wenn die Verständigung sonst am Beipackzettel endet

In Stadtapotheken und in touristischen Regionen ist die Sprachbarriere ein täglicher Zeitfresser. Sie kostet nicht nur Minuten, sie erzeugt auch Unsicherheit: Ob die Einnahmehinweise wirklich verstanden wurden, weiß nach dem Gespräch niemand genau.

Zwei Fälle, zwei Werkzeuge

Der erste Fall ist das einzelne Wort. Jemand sucht etwas gegen Halsschmerzen und kennt nur das Wort in der eigenen Sprache. Der zweite Fall ist der Einnahmehinweis, der vollständig ankommen muss. Für den ersten reicht eine schnelle Übersetzung, für den zweiten braucht es einen vorgelesenen Satz in der Zielsprache.

Warum nicht einfach das Handy

Es funktioniert, aber es findet auf einem privaten Gerät statt, ohne Bezug zum Vorgang und ohne Nachvollziehbarkeit. An der Tara ist es außerdem eine Geste, die Distanz schafft. Ein Werkzeug im Arbeitsbildschirm, das den übersetzten Hinweis auch vorliest, ist unauffälliger und schneller.

Was dokumentiert wird

Wenn die Übersetzung an einem Vorgang hängt, steht später nachvollziehbar da, dass ein Einnahmehinweis in einer bestimmten Sprache ausgegeben wurde. Das ist im Streitfall relevant und im Alltag beruhigend.

Häufige Fragen

Ersetzt die Übersetzung eine Beratung?

Nein. Sie überträgt, was Ihr Fachpersonal sagt. Die Beratung selbst und ihre Verantwortung bleiben bei der Pharmazeutin oder dem Pharmazeuten.

Welche Sprachen sind möglich?

Die gängigen europäischen Sprachen sowie Türkisch, Arabisch und Ukrainisch. Welche Sprachen bei Ihnen tatsächlich gebraucht werden, klären wir im Erstgespräch.

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