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Bereitschaftsdienst: was digital tatsächlich hilft

Rund 220 Apotheken leisten in Österreich jede Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen Bereitschaftsdienst. Die Kosten dafür beziffert die Apothekerkammer mit etwa 35 Millionen Euro jährlich. Der Dienst selbst lässt sich nicht wegdigitalisieren. Was ihn umgibt, schon.

Drei Stellen, an denen es hakt

Die Probleme sind erstaunlich gleichförmig, unabhängig von Größe und Region.

  • Die Ansage stimmt nicht, besonders an Feiertagen und bei Dienstwechseln.
  • Was in der Nacht zugesagt wurde, ist am Morgen nur im Kopf einer Person.
  • Die Übergabe findet nur statt, wenn beide Personen gleichzeitig anwesend sind.

Was sich sofort ändern lässt

Den Dienstkalender inklusive Feiertagen an einer einzigen Stelle pflegen, aus der sich Ansage, Website und Zuständigkeit speisen. Doppelt gepflegte Kalender sind die häufigste Fehlerquelle.

Dokumentation, die nachts machbar ist

Wer nachts allein arbeitet, schreibt keine Protokolle. Machbar ist eine gesprochene Notiz oder ein Foto. Daraus muss das System den Rest bauen, nicht der Mensch.

Die Übergabe als Liste

Wenn offene Vorgänge mit Zuständigkeit vorliegen, ist die Übergabe ein Blick statt eines Gesprächs. Das funktioniert auch bei Krankenstand und über einen Dienstwechsel am Wochenende hinweg.

Häufige Fragen

Woher bekommen wir die regionale Bereitschaftsliste?

Über die zuständige Landesgeschäftsstelle beziehungsweise die veröffentlichten Dienstlisten. Wir hinterlegen sie zusammen mit Ihrem eigenen Dienstplan.

Kann die Ansage automatisch umschalten?

Ja, gesteuert über Öffnungszeiten, Feiertage und Dienstwechsel. Genau dafür ist der hinterlegte Kalender da.

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